Geschichte - Ober-Danegg

Ortsgeschichte (Auszug aus der Chronik)

Früher Taenich = waldiger Abhang; Einer historischen Betrachtung der Orte im Bezirk um das Jahr 1830 ist über den Ort "Ober-Tanegg" folgendes wörtlich zu entnehmen:

"Ober-Tanegg ist ein Dorf von 18 Häusern, unfern von Neunkirchen gelegen, welches der nächste Postort ist. Der Ort gehört mit Schule und Pfarre nach St. Valentin und zum Landgericht Wr. Neustadt. Grundschaften, welche hier steuerpflichtige Untertanen haben, sind Kranichberg, Feistritz, Stixenstein, die Pfarre St. Egyden und Steyersberg, wobei letztere zugleich auch Orts- und Konskriptionsobrigkeit ist. In 18 Familienleben 47 männliche, 45 weibliche Personen und 6 Schulkinder, welche einen Viehbestand von 2 Pferden, 24 Zugochsen, 25 Kühen, 37 Schafen, 2 Ziegen und 32 Schweinen besitzen.

Die Bewohner sind Landbauern, die sich mit Feldbau und einer nur zu ihrem Bedarf hinreichenden Viehzucht beschäftigen. Von ihren mittelmäßigen Gründen erhalten sie Weizen, Gerste, gemischte Frucht und sehr wenig Obst. Weingärten besitzen sie gar keine. Die Zweige der Landwirtschaft können hier wirklich ärmlich genannt werden, daher auch der Landmannes dürftige Existenz. Nicht erfreulich ist das Dorf selbst, welches aus schlecht gebauten, mit Stroh bedeckten Häusern besteht.

Die Lage davon ist ganz flach, der Ort zusammen gebaut und liegt zwischen Landschach und Diepolz, eine Stunde vom Markte Neunkirchen entfernt. Die nächsten nah dabei liegenden Ortschaften sind Wartmannstetten, Straßhof, Weibnitz, St. Valentin und Penk. Die hiesige Gegend hat noch nicht das Schöne und Malerische wie die weiter rückwärts liegenden Orte, doch aber sind Klima und Wasser gut. Alle hier umher liegenden Waldungen befinden sich in der Fläche, sie haben keine große Ausdehnung und die Jagd besteht nur in Rehen und Hasen. Ober- und Unterdanegg sind sehr alt und dürften den Namen von den hiesigen Tannenwäldern erhalten haben, wo an einer Waldecke die Ortschaften angelegt wurden, daher eigentlich "Taneck" (nicht Tanegg).

Geschichtliche Begebnisse oder andere bemerkenswerte Gegenstände, Flüsse, Bäche, Mühlen oder Fabriken gibt es keine."
(Aus "Neunkirchner Bezirk um 1830" von Schweikhart, Ritter von Sickingen)



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