Geschichte - Grafenbach

Ortsgeschichte (Auszug aus der Chronik)

Am 22. August 1147 wird der Name Grafenbach erstmals urkundlich erwähnt und zwar in einer Tauschurkunde des Stiftes Rein in der Ost-Steiermark. Das Stift erwarb einen Bauernhof mit Grundbesitz - einen Gutshof. Über den Namen Grafenbach wird folgendes berichtet: Ursprünglich bedeutet Grafenbach - auch Gravenbach und Grabenbach genannt - der graue Bach. Früher waren v und u gleichbedeutend, daher statt Gravenbach auch Grauenbach. Graf bedeutet - der Graue, grawi - graue, grauer Bach - auch lehmiger Bach, Leimnitz (slawisch) = lehmiger Bach.

Grafenbach ist also gleichbedeutend mit Leimnitz und bedeutet ursprünglich eben Bach und nicht wie später und heute die Anhöhe (Leimnitz). Der graue Bach - Grafenbach - ist immer ein Wildbach gewesen und es gibt Berichte über Vermurungen und erhebliche Schäden an Gärten, Häusern und Fluren, sowie auch am Ortsplatz. 1831 gibt es in Grafenbach 27 Häuser mit 187 Einwohnern, 43 Familien mit 86 weiblichen und 85 männlichen Bewohnern, sowie 16 Kindern. Sie bewirtschaften ganze, halbe und Viertelhöfe. Viehbestand: 38 Kühe, 36 Zugochsen, 35 Schafe verteilen sich auf die Gehöfte; diese gehörten nach Kranichberg, Kirchberg, Freistritz, Schwarzau und Pottschach.

Ortsobrigkeit ist die Herrschaft Kranichberg. Dorthin und auch nach Steyersberg sind die Abgaben (Zehent und Robot) zu leisten und zwar vermutlich bis zur Einführung der konstitutionellen (verfassungsrechtlichen) Monarchie etwas Mitte des 19. Jhdt., als die ersten Aktivitäten zu selbständigen Verwaltungskörpern (Gemeinden) feststellbar sind.

1909/10 wird das Bachbett reguliert und mehrere Stauanlagen errichtet, auch für Wasservorräte bei Bränden.



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